{"id":1170,"date":"2011-12-18T10:39:00","date_gmt":"2011-12-18T08:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amazing-michael.de\/?p=1170"},"modified":"2015-12-20T11:16:48","modified_gmt":"2015-12-20T10:16:48","slug":"terra-australis-sudliches-land","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.amazing-michael.de\/wordpress_44\/2011\/12\/18\/terra-australis-sudliches-land\/","title":{"rendered":"Terra Australis &#8211; &#8222;S\u00fcdliches Land&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>ngg_shortcode_0_placeholder <strong>05. Dezember &#8211; 21. Dezember 2011<\/strong><br \/>\nIm Morgengrauen verabschiede ich mich aus Singapur und lasse mir ein Taxi zum Flughafen bestellen vom Rezeptionisten, den ich daf\u00fcr von der Couch wecken musste. Im Taxi kann man (nat\u00fcrlich! &#8211; der Fahrer war fast beleidigt, dass ich gefragt habe *grins*) mit Kreditkarte bezahlen, was mir sehr entgegen kommt, da ich dann keine Singapurdollar mehr abholen brauche. Der Flug mit Qantas ist angenehm und Videos und Snacks verk\u00fcrzen den gut 5-st\u00fcndigen Flug \u00fcber den \u00c4quator hinweg. S\u00fcdhalbkugel ich komme!<!--more--><\/p>\n<p>In Perth angekommen, beschn\u00fcffelt ein Beagle mein Gep\u00e4ck nach Essen (streng verboten, welches einzuf\u00fchren) und ich ordere per Airport Shuttle Service den Transfer zum Hostel. &#8211; Das ist eine Art Sammeltaxi und dadurch billiger als ein normales. Im Hostel haben sie mich allein auf ein Doppelzimmer gebucht f\u00fcr 250 Dollar f\u00fcr 3 N\u00e4chte. Hier macht es sich zum ersten Mal bezahlt, dass ich alle Buchungen auf meinem Rechner als pdf abgespeichert habe&#8230; &#8211; Kurze Diskussion und ich darf in mein tats\u00e4chlich gebuchtes Mehrbettzimmer. Keine Ahnung, ob das Absicht war, um Geld zu schinden oder tats\u00e4chlich ein Versehen?!<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag erkunde ich die Innenstadt von Perth und bin zum ersten Mal ein wenig entt\u00e4uscht. Dies ist eine Stadt mit 1,7 Millionen Einwohnern (etwa so wie Hamburg) und sie hat kulturell fast nichts zu bieten&#8230; Nunja, die \u00e4ltesten Geb\u00e4ude hier sind kaum 150 Jahre alt, etwa zu dieser Zeit wurde Perth gegr\u00fcndet. Lustig ist, wie neue Geb\u00e4ude versuchen alt auszusehen (zum Beispiel durch den Baustil)<\/p>\n<p>ngg_shortcode_1_placeholder However, positiv zu erw\u00e4hnen ist, dass die Stadt sehr sauber und gepflegt daherkommt. Den Belltower am Swan River kann man sich anschauen. Weiterhin gibt es drei kostenlose Buslinien, welche in der Innenstadt verkehren, was ich wirklich bemerkenswert finde. Auch der Kings Park, ein gro\u00dfer, sehr gepflegter Stadtpark, ist wirklich sehenswert. Hier ist das Bild von der Skyline der Stadt in der D\u00e4mmerung entstanden.<\/p>\n<p>Negativ jedoch ist, dass die einzigen Aborigines, welche ich hier sehe, betrunkene Alkoholiker sind, welche etwa alle 4-5 Stationen aus den kostenlosen Bussen geschmissen werden. Die Leute scheinen die hier echt zu hassen und Integration oder wenigstens Versuche davon haben offenbar nicht stattgefunden. Auch ist die Stadt extrem teuer, wenn ich mich \u00fcber Singapur ge\u00e4rgert habe, ist das hier die H\u00f6lle. F\u00fcr die Jungs zum Nachf\u00fchlen: Ein Sixpack mit kleinen Flaschen Bier (6x330ml) kostet hier ab 15 Dollar (12 Euro) aufw\u00e4rts ;(<\/p>\n<p>ngg_shortcode_2_placeholder Nach 2 Tagen habe ich genug gesehen von Perth und entschlie\u00dfe mich einen einw\u00f6chigen Roadtrip zu machen. Ohne Auto ist man hier aufgeschmissen, und ich miete mir einen kleinen Toyota Corolla und st\u00fcrze mich, auf der rechten Seite im Auto sitzend, in den Linksverkehr! Ich komme heil aus der Stadt heraus, welche gl\u00fccklicherweise gr\u00f6\u00dftenteils mit Ampeln best\u00fcckt ist. &#8211; Nur die vielen Kreisverkehre in den mittelgro\u00dfen St\u00e4dten werden mich in den n\u00e4chsten 1-2 Tagen jedesmal ordentlich ins Schwitzen bringen. Nach 3-4 Tagen f\u00fchlt es sich dann aber total &#8222;normal&#8220; an und es macht Spa\u00df zu fahren. *grins*<\/p>\n<p>Meine erste Station ist Albany an der s\u00fcdlichen K\u00fcste von Westaustralien. 1826 als Strafkolonie gegr\u00fcndet, ist sie eine der \u00e4ltesten Siedlungen Westaustraliens. Dort schaue ich mir eine Walfangstation an, welche heute als Museum umgebaut ist. Auf dem Weg Richtung Walpole \u00fcber Denmark mache ich immer wieder an der imposanten K\u00fcste halt.<br \/>\nngg_shortcode_3_placeholder Um Walpole herum, und nur dort, wachsen einige der imposantesten B\u00e4ume die ich je gesehen habe: &#8222;im valley of the giants.&#8220; Diese B\u00e4ume sind durch ein begehbaren &#8222;tree top walk&#8220; miteinander verbunden &#8211; so eine Art st\u00e4hlerne H\u00e4ngebr\u00fccken. H\u00e4tte ich gewusst, wie sehr diese Konstruktion von bis zu 40 Metern H\u00f6he schwingt, h\u00e4tte ich wohl meine Begehung nocheinmal \u00fcberdacht *grins*<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag fahre ich weiter Richtung Westen. Der Leuchtturm von Cape Leeuwin ist mein erstes Ziel. Hier treffen zwei Ozeane, der Indische und Pazifische, aufeinander. In Margaret River \u00fcbernachtend folge ich der &#8222;Touristenstra\u00dfe&#8220;. Hier jagt ein Nationalpark den N\u00e4chsten und ein Weingut das Andere. &#8211; Alles sehr sehenswert.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_4_placeholder Ein Highlight zum Ende meines 1800 Kilometer Roadtrips ist noch einmal der Nambung National Park mit den Pinnacles. 2 Stunden n\u00f6rdlich von Perth gelegen, f\u00fchlt man sich wie in eine andere Welt versetzt &#8211; abseits jeder Zivilisation. Hier stehen verwitterte Kalksteins\u00e4ulen im W\u00fcstensand, als w\u00e4ren sie aus ihm heraus gewachsen. Im Hintergrund der indische Ozean &#8211; einfach toll&#8230; Und ich kann mit meinem kleinen Toyota durch den Park cruisen \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Zivilisation gebe ich mein Auto ab und entschlie\u00dfe mich, die letzte Woche meiner Westaustralienzeit nicht mehr in Perth sondern in Fremantle zu wohnen. Dies ist die Hafenstadt von Perth, nat\u00fcrlich von Strafgefangenen errichtet. Diese Entscheidung erwei\u00dft sich als goldrichtig.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_5_placeholder Nachdem ich ein Hostel direkt am Wasser gefunden habe, bekomme ich mit, dass gerade in meiner letzten Woche hier die Segelweltmeisterschaften in allen Olympischen Segelklassen stattfinden &#8211; JUHU, manchmal muss man einfach Gl\u00fcck haben.<br \/>\nSo verbringe ich den Rest der Zeit mit Stadtbummeln in der wirklich h\u00fcbschen kleinen Hafenstadt, einem Besuch von Rottnest Island (einer vorgelagerten Ferieninsel) und nat\u00fcrlich damit, den Cracks vom Strand aus beim segeln zuzuschauen. Am letzten Tag der Segelwettbewerbe nutze ich den Rabattfimmel der Australier aus. Hier gibts es st\u00e4ndig Angebote im Supermarkt und \u00fcberall wie 3 Artikel zum Preis von 2 und so weiter: Ich ergattere ein Teilnehmershirt der &#8222;ISAF Sailing World Championships &#8211; Perth 2011&#8220; f\u00fcr 25 anstatt 45 Dollar &#8211; gro\u00dfartig *grins*<\/p>\nngg_shortcode_6_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>05. Dezember &#8211; 21. Dezember 2011 Im Morgengrauen verabschiede ich mich aus Singapur und lasse mir ein Taxi zum Flughafen bestellen vom Rezeptionisten, den ich daf\u00fcr von der Couch wecken musste. 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